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"Große Räume auszufüllen, war für Karina Wellmer-Schnell nie ein Problem. Burgruinen, ausgediente Fabrikhallen, große Ausstellungsräume oder Kirchenräume gaben ihr die Möglichkeit, die ganze Bandbreite ihrer Darstellungsformen und Techniken vom zweidimensionalen Bildwerk über Reliefs, plastische Objekte, mal liegend mal von der Decke hängend, bis hin zu komplexen Rauminstallationen zu zeigen. Leer stehende, verlassene oder nicht sofort in ihrem Ausdruck zu erfassende Räume, die zur Suche nach zurückgebliebenen Zeichen des Gebrauchs oder anderen Spuren ihrer Geschichte einladen und besondere Lichtverhältnisse aufweisen, haben sie stets besonders fasziniert."
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